SHIATSU – DIE KUNST DES BERÜHRENS
Shiatsu ist eine Massageform, die von professionell ausgebildeten Therapeuten praktiziert wird .In der Behandlung wird mit Daumen, Ellbogen, Händen und Knien in fliessenden Bewegungen sanfter Druck auf die Energiebahnen ausgeübt. Je nach Indikation, werden weitere Techniken dazugenommen: Rotationen der Gelenke, kneten, rollen, dehnen und vibrieren bestimmter Körperstellen. Damit  werden Blockaden und Stauungen gelöst, die natürlichen Selbstheilungskräfte stimuliert, schwache Stellen angeregt, der Energiehaushalt harmonisiert, und die körperlich-seelische Ausgeglichenheit gefördert. Es ist möglich, Personen je nach Befinden liegend, sitzend oder stehend zu behandeln. Shiatsu stärkt die Lebenskraft und steigert so das körperliche und geistige Wohlbefinden.

Behandlungsablauf 
Während der Behandlung liegt man bequem und bekleidet auf einer Matte am Boden. Je nach Befund, ergibt sich ein anderer Behandlungsablauf. Die Arbeit verläuft  ruhig, und es entsteht  ein harmonisches und gelöstes Gefühl. Eine durchschnittliche Behandlung, oft ergänzt durch ein kurzes Gespräch, dauert rund eine Stunde. Shiatsu ist  eine meditative Arbeit, geprägt von der Stille und vom „ In-sich-Hineinhorchen “. Während der Behandlung  wird deshalb kaum gesprochen. Es geht viel mehr darum, im Einklang mit allem energetischen Geschehen zu sein; die Gegebenheiten - so, wie sie im Moment  sind - anzunehmen, und mit ihnen zu arbeiten

Chinesische Wurzeln

Shiatsu basiert auf dem Wissen und der Lebensweisheit der Traditionellen Chinesischen Medizin. Es handelt sich um eine Wissenschaft und eine Heilkunst, die uns lehrt, wie der ganze Mensch als Körpergeistseele zu sehen ist. Sie  zeigt auf, wie man das Entstehen von Gesundheit und Krankheit erkennt, und wie verloren gegangene Gesundheit wieder erreicht werden kann. Zentrales Leitbild ist das Konzept der Lebenskraft  - der Chi-Energie -   die in allem Leben fliesst. Harmonisches  Fliessen des Chi bedeutet Gesundheit.  Wenn die Lebenskraft nicht in der richtigen Weise fliesst, entstehen Unwohlsein, Unausgeglichenheit  und schliesslich Krankheit. Eine Energiefluss-Störung äussert sich an verschiedenen Körperstellen als Mangel oder Überfluss von Chi. Gewöhnlich entsteht ein schmerzendes Symptom da, wo sich die Energie staut, also eine Fülle bildet. Dem gegenüber steht eine Leere, ein Mangel an Energiezufuhr.

.....  

Indikation

Der  Vorbote  einer krankmachenden Veränderung, das Unwohlsein, kann jahrelang und mit durchaus wechselnden Symptomen dauern. Diese können unangenehm, schmerzhaft  und  belastend  sein, werden aber selten als eigentliche Krankheit empfunden. Denken wir  z.B. an Verstopfung, Durchfall, Ein- und Durchschlafstörungen, Schweissausbrüche, vorzeitigem  Haarausfall, Kopfweh, Müdigkeit, Frösteln, Verspannungen , kalte Hände und Füsse, aber auch  Phänomene  wie  Einsamkeitsgefühle, Unlust, ständiger  Kummer und sich Sorgen machen, übersteigerte Aktivität. Aus der Sicht der Shiatsu-Therapeut/Innen weisen diese Symptome auf eine Störung im Chi-Fluss hin, worauf  mittels energetischer  Massage reagiert  werden kann. Shiatsu wird in noch  viel umfassenderen Bereichen angewendet. Wie zum Beispiel  bei  allgemein akuten und chronischen  Schmerzen, Schmerzen im Nacken-, Schultergürtel-, Rücken- und Lendenbereich. Bei Störungen des vegetativen Nervensystem,  Nervosität, Stress, Zyklusstörungen, Erkrankungen der  Atemwege und des  Verdauungstraktes, Verstauchungen, nach Unfällen und Operationen, bei Haltungsproblemen und bei psychischer Symptomatik. Während der Schwangerschaft und im Klimakterium wirkt Shiatsu ebenfalls sehr wohltuend.

Shiatsu
© 2011 Businga